WAECO LowEmission Prozesssteuerung

Low Emission Klimaservice

WAECO LowEmission Prozesssteuerung

Die Technologie für den Klimaservice von morgen

Mit Beginn dieses Jahres müssen die europäischen Fahrzeughersteller in den von ihnen verbauten Klimaanlagen ein umweltfreundliches Kältemitttel einsetzen. Daran führt kein Weg mehr vorbei. Als „umweltfreundlich“ gelten laut EU-Bestimmung Kältemittel mit einem Global Warming Potential-Wert (GWP) von unter 150. Dementsprechend wird das neue, verhältnismäßig teure Kältemittel R 1234yf bei sämtlichen neuen Fahrzeugen, die in Europa zugelassen werden, Einzug halten.

Es gibt dabei aber einen Haken: Der Klimaservice wird sowohl für den Werkstattbetrieb wie für den Verbraucher deutlich teurer. Denn ein mit dem heute gebräuchlichen Kältemittel R 134a vergleichbarer Preis ist nicht zu erwarten. Der durchschnittliche Marktpreis für R 1234yf liegt bei etwa 130 Euro pro Kilogramm und ist somit ungefähr zehn Mal so hoch wie für R 134a. Doch auch die Preisentwicklung für das „alte“ Kältemittel zeigt steil nach oben, da die F-Gas-Verordnung der EU seine Verfügbarkeit einschränkt. Die beabsichtigte Verknappung von R 134a wird dazu führen, dass dieses Kältemittel in naher Zukunft deutlich teurer wird.

Um dieser Tatsache sprichwörtlich Rechnung zu tragen, hat der Klimaspezialist WAECO bereits bei der Automechanika im Jahr 2010 sein patentiertes LowEmission Konzept präsentiert. Mit dieser Technologie ist es den Entwicklern gelungen, die Kältemittel-Verlustrate gegen Null zu führen. Herzstück des LowEmission Konzepts ist der an eine hochpräzise Wiegezelle gekoppelte, hermetisch dichte Altölbehälter, der die Gewichtszunahme der Abscheidung ermittelt und ein Ventil ansteuert, das es dem Gerät ermöglichst, nur minimalste Mengen Kältemittel in den Altölbehälter entweichen zu lassen.

Wettbewerbsgeräte führen diesen Prozess in der Regel ausschließlich zeitgesteuert durch – ungeachtet dessen, ob sich noch Altöl in den Leitungen des Klimaservicegeräts befindet. So entweichen in den meisten Fällen bis zu 30 Gramm Kältemittel. Ein Problem für die Umwelt und den Geldbeutel. Das WAECO LowEmission Konzept vermeidet solche, hauptsächlich beim Altölablass und an der Vakuumpumpe auftretende Service-Emissionen nahezu vollständig.

Mit fortschreitender Einführung des Kältemitttels R 1234yf fordert der Markt nicht zu Unrecht nun eine technische Lösung zur Vermeidung kostenintensiver Kältemittelverluste. Diese Anforderungen erfüllt WAECO bereits jetzt mit seinen Klimaservicestationen ASC 2500 G für R 134a und ASC 5500 RPA. Diese Modelle verfügen über einen einzigartig gestalteten Altölbehälter, der es möglich macht, das darin aufgefangene Kältemittel in den internen Kältemitteltank zurückzuführen. Weiterer elementarer Bestandteil des LowEmission Konzepts ist, die Verluste, die an der Vakuumpumpe entsteht, auf Null zu setzen. „Zu diesem Zweck ist die Vakuumpumpe der genannten ASC Stationen sowohl mit dem Kompressor wie dem internen Kältemiteltank verbunden“, erklärt Guido Sasse, Head of Business Development and Marketing EMEA bei Dometic WAECO. „Das erlaubt unseren Geräten ein Tiefenentleerung der Fahrzeugklimaanlage, ohne das Kältemittel in die Umgebung entweichen zu lassen.“

Einer Studie der Fachhochschule Osnabrück zufolge, verbleibt auf diese Weise eine Menge von bis zu 120 Gramm Kältemittel im Servicegerät und wird nicht an die Umwelt abgegeben. Das trägt nicht nur zur Erhaltung der Kältemittel-Ressourcen und einer kosteneffizienten Durchführung des Klima-Services bei, sondern erfüllt auch im vollen Umfang die Maßgabe der F-Gas-Regulierungsverordnung.

Doch das LowEmission Konzept kann noch mehr: Die bei Wettbewerbsgeräten verlorengegangenen erheblichen Mengen werden naturgemäß nicht erfasst und somit auch nicht im Display angezeigt. Fehlt aber diese Verlustrate in der Anzeige der abgesaugten Menge Kältemittel, kann das dazu führen , dass der Servicetechniker eine Leckage im System vermutet, die es gar nicht gibt. Die WAECO LowEmission Technik beugt somit sogar auch unnötigen Reparaturarbeiten vor. „Denn der Werkstattmitarbeiter erkennt anhand der abgesaugten Kältemittelmenge unmittelbar die Dichtheit der Fahrzeugklimaanlage“, so Sasse.

Das haben neben unzähligen Klimafachwerkstätten auch die Entscheidungsträger der Premium-Fahrzeughersteller wie Audi, BMW oder Volkswagen erkannt und nach eingehender Prüfung die WAECO LowEmission Technik für ihre Vertragswerkstätten freigegeben.

Darüber hinaus erweitert WAECO die Anwendungsbereiche der patentierten LowEmission-Technologie in Richtung der Bus- und Schienenfahrzeuge. In diesem weiter wachsenden, interessanten Markt ist das Einsparpotenzial naturgemäß noch weitaus höher als im Pkw- und Nutzfahrzeugsektor.

 

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ASC von WAECO. Diese Abkürzung steht seit Jahren für beste Qualität und führende Technik im Bereich der Klimaservicegeräte. Um diesem Anspruch auch in Zukunft zu entsprechen, wird die Serie fortlaufend verbessert und ergänzt. Alle ASC-Geräte sind hochmoderne Vollautomaten.

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